Indische Laufenten und eine sture Glucke

Seit gestern haben wir hier zwei tierische Mitbewohner mehr im Garten: ein Pärchen indischer Laufenten in wildfarben.

Nun eigentlich hatte ich vor damit bis zum kommenden Frühjahr zu warten, da stolperte ich eher zufällig in den Kleinanzeigen über ein Abgabeangebot im Nachbarortsteil und so durften unsere zwei Mitbewohner nun gestern in den ehemaligen Kükenstall einziehen. Der steht seit meiner ersten (Kunst)Brut ungenutzt leer und passt perfekt für ein Entenpaar.

Die beiden finden mich noch ganz grauslich und sobald ich mich mehr als zwei bis drei Meter nähere, ergreifen sie noch leicht panisch die Flucht. Sie sind definitiv noch nicht gewohnt, dass Menschen ihnen so nahe kommen – auch nicht zum Füttern. Nun ich bin diesbezüglich hoffnungsvoll, dass sich dies recht zügig ändern könnte.

Jetzt watscheln die Quaker über den Auslauf auf Nachbars Wiese und die Hühner sind sichtlich irritiert über die neuen Mitbewohner im Auslauf. Vorerst werden sie sich diesen aber mit den Enten teilen müssen. Es fehlt vorerst nur noch das „Planschbecken“ für die Enten: eine ausgediente „Sandmuschel“ meiner Kinder soll hierfür herhalten. Kommendes Frühjahr möchte ich dann den Entenstall an einer anderen Stelle im Garten platzieren damit die beiden Laufenten mehr Platz zur Schneckenjagd zur Verfügung haben.

Und dann wird sich zeigen, ob die Laufenten wirklich ihrem Ruf als gute Eierleger und Schneckenvertilger gerecht werden oder nicht. Ich bin gespannt.

Laufis 15.10.2018

Tja und dann habe ich hier eine meiner Sulmtaler Hennen, die seit fast drei Wochen stur darauf besteht, dass jetzt im Oktober die beste Zeit zum Glucken sei. Sie lässt sich einfach nicht entglucken. Nun habe ich aber das Problem, dass unser Sulmtaler Junghahn die Hennen noch nicht tritt und ich ihr daher keine eigenen befruchteten Eier unterlegen kann. Wie sich herausstellte ist es zu dieser Jahreszeit aber auch gar nicht so einfach Bruteier andernorts zu bekommen. Ich habe mittlerweile fünf oder sechs Sulmtaler Züchter durch. Keiner könnte mir auch nur vier oder fünf Eier für meine Henne geben. Nun werde ich wohl notgedrungen auf die Altsteirer Bruteier eines befreundeten Züchters ausweichen müssen.

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