Der Frühling ist da…

… oder auch nicht. Immerhin ist bei uns für morgen noch Schneefall angesagt. Ob der Schnee dann auch wirklich liegen bleibt, wird sich erst noch zeigen. Nachdem aber der April unglaublich warm, windig und trocken war, bin ich froh um jede Form des feuchten Nass. Von den Wirising und Rotkohl Jungpflanzen sind mir je ein einzelnes Exemplar geblieben – trotz Gießens. Immerhin hat es nun in der letzten Woche an drei Tagen einige Schauer gegeben. Aber der Boden ist bereits jetzt knochentrocken und hat in meinem Garten bereits jetzt schon allerhand Risse. Hoffen wir einfach auf das Beste und bereiten wir uns auf das Schlimmste vor.

Die Planung im Gemüsebeet ist bereits abgeschlossen und jetzt geht es „nur noch“ ums Aussäen und anpflanzen. Leider habe ich mir meine rechte Schulter ziemlich zerlegt indem ich im trockenen Boden zig Löcher für Beerensträucher und anderes Gehölz gebuddelt habe. Aber wer kann schon nein sagen, wenn der Nachbar einem diverese Johannisbeeren, Blaubeersträucher, eine Felsenbirne und eine Aroniabeere anbietet, weil er sich aufgrund des neu zu bauenden Zauns eh „entsorgen“ würde? Den letzten Rest habe ich mir dann mit dem Befüllen des Hochbeetes gegeben. Ich kam 1,5 Rohkomposte weit und dann hat meine Schulter endgültig gestreikt. Zeitweise bin ich des Nächtens stündlich aufgewacht. Daher durfte mein Göttergatte sich des restlichen Rohkomposts widmen und nun auch die reife Komposterde auffüllen. Noch fehlen knapp 20cm bis das Beet vollständig befüllt ist und ich damit beginnen kann die rund 45 Erdbeerjungpflanzen, drei verschiedenfarbige Lavendelsträucher und eine Liebstöckl Jungpflanze dort zu setzen. Auch für das Harken der restlichen Beete werde ich wohl seiner Hilfe benötigen in diesem Jahr.

Auch wollen die Tiefbeete für die vier Stachelbeeren noch befüllt werden und das Tiefbeet für die Minikiwi nebst Rankgerüst steht auch (noch) nicht. Gleiches gilt für das Rankgerüst der Weinreben. Leider musste ich die bereits georderten Einschlaghülsen mit 70cm Länge aufgrund des trockenen Bodens wieder zurücksenden und so werden wir wohl auf Pfostenschuhe zum Einbetonieren ausweichen, weil wir dafür nicht gar so tief graben müssen.

Und zu guter Letzt will dann auch noch der schwarze Holunder im Hühnerauslauf gepflanzt werden und wir haben einen Haufen Kalkbruchsteine von Bekannten geschenkt bekommen, die wir noch abholen müssen um damit schon mal den Grundstock für unsere Kräuterschnecke rund um den Findling zu legen.

Es steht noch viel Arbeit an und auch wenn ich mich vorerst noch eine Weile schonen muss, freue ich mich schon tierisch darauf!

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