Über

Ich habe im Sommer 1986 in der schwäbischen Peripherie das Licht der Welt erblickt. Fragt man einen „echten“ Nördlinger, ist das mit der Peripherie eine Frechheit. Aus der Perspektive einer Großstadt wie Nürnberg ist Nördlingen aber genau das. Im Vergleich zu meinem jetzigen Wohnort ist es eine respektable Kleinstadt mit allem was man so braucht.

Ich habe 2006 mein Abitur gemacht und im Anschluss einige Jahre an der Philosophischen Fakultät der FAU studiert, konnte jedoch mangels Kinderbetreuungsmöglichkeiten letztlich mein Lehramtsstudium nicht beenden und muss aus heutiger Perspektive auch sagen, dass ich es mir auch nicht mehr vorstellen könnte zu unterrichten.

Ich war bereits in meiner Jugend ein ziemlicher Freigeist und schwamm noch nie gern mit dem Strom. So kam ich mit meinem ersten Kind 2011 zunächst zur Hausgeburt, in Folge dessen zum Interesse an alternativer Medizin und Heilmethoden, aber auch zur ehrenamtlichen Stillberatung und zu einem doch eher alternativen Lebensstil. 2011 wurde ich schon allein ob der Tatsache komisch angeschaut, dass ich meinen Ältesten statt im neuesten Kinderwagenmodell in einem Tragetuch zur Eltern-Kind-Gruppe brachte.

Mein Vater nennt mich eine Ökoterroristin. So ganz entspricht dies aber nun nicht meiner Selbstwahrnehmung. Ich gehe gerne neue Wege, lerne andere Denkweisen kennen und ich bin nunmal von Anfang an überzeugte Grünen Wählerin. Seit längerer Zeit befasse ich mich daher mit Nachhaltigkeit und kam in Zuge dessen mit dem eigenen Haus zum Thema Selbstversorgung und Permakultur.

Ich habe mittlerweile drei Kinder, bin verheiratet und arbeite „von zuhause aus“ als Tagesmutter in Kooperation mit dem hiesigen Kreisjugendamt.